Diese Art der Therapie umfasst den Einsatz von Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren mit dem Ziel, das biochemische Gleichgewicht des Körpers zu optimieren oder wieder herzustellen, um die Gesundheit zu erhalten oder Krankheiten zu behandeln. Man verwendet auch hier Stoffe zur Therapie, die normalerweise im Körper vorhanden sind. Das Ziel dieser Therapie ist es, die Konzentrationen dieser Stoffe so zu verändern, dass physiologische Zellfunktionen, reibungslose Stoffwechselaktivitäten und eine optimale Leistungsfähigkeit des Körpers erhalten oder wiederhergestellt werden können.
Eine Vielzahl von Faktoren kann unsere Mikronährstoffversorgung beeinflussen. Durch einseitige Ernährung, in Phasen des Wachstums und der Entwicklung, während Schwangerschaft und Stillzeit, bei chronisch und akuten Erkrankungen (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Krebs etc), durch Einnahme von Medikamenten, Konsum von Genussgiften (Alkohol, Nikotin) oder durch Umweltgifte (Pestizide, Schwermetalle) kommt es zu einem erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen. Bleibt der Körper im Mangel, kann dies unter anderem zu Beeinträchtigungen des Immun- und Nervensystem, zu Störungen im Hormonstoffwechsel, Schäden an den Kraftwerken unserer Zellen (Mitochondrien) oder unserer Erbinformation (DNA) führen.
Unspezifische Symptome wie Infektanfälligkeit, wiederholte Entzündungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Muskelschwäche, verminderte Leistungsfähigkeit oder Reizbarkeit können auf Mikronährstoffmängel hinweisen. Die Therapie mit Mikronährstoffen stellt zudem eine wunderbare Ergänzung bei der Therapie mit bioidenten Hormonen dar.
Eine sinnvolle Therapie mit Mikronährstoffen setzt eine vorherige Analyse im Blut, Urin, Stuhl oder Speichel voraus. Nur so kann man entsprechende Nährstoffmängel feststellen und anschließend individuell und bedarfsgerecht substituieren.
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